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Feierabend Gespräch

 

Impressionen

FEIERABEND GESPRÄCH 

BERUFLICHE PERSPEKTIVEN FÜR JUNGE MÜTTER

Das Feierabend Gespräch zum Thema „Berufliche Perspektiven für junge Mütter“ am Mittwoch, 8. Mai 2019 im Restaurant SAHltimbocca zeigte eindrücklich auf, was für Rahmenbedinungen für einen erfolgreichen Berufseinstieg nötig sind.

Zu Beginn sprach Nicolas Galladé, Stadtrat von Winterthur und Präsident Städteinitiative Sozialpolitik, in einer Grussbotschaft seine Wertschätzung für die jungen Mütter aus, welche sich der Herausforderung von Familienarbeit und Ausbildung stellen. Seit er im Feburar Vater von einer Tochter ist, sei ihm die grosse Leistung noch mehr bewusst geworden.

Anschliessend erzählten die ehemaligen AMIE Zürich-Frauen Ramona und Stephanie von ihrer Motivation und den Herausforderungen bis zu ihrem Lehrabschluss. Beide jungen Mütter haben inzwischen ihre kaufmännische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und konnten sich  vollständig von der Sozialhilfe lösen. Im Buch «Junge Mütter – Lebensgeschichten», dass anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von AMIE Basel veröffentlicht wurde, sind sie porträtiert worden. Die Anwesenden hörten Ausschnitte aus ihren sehr emotionalen und eindrücklichen Geschichten.

Tisha Philip, Leiterin von AMIE Zürich zeigte auf, mit welchen Realitäten die jungen Frauen während des AMIE-Jahres und in der Ausbildung konfrontiert sind, z. B. fehlendes Selbstbewusstsein, Beziehungsprobleme, kranke Kinder, Geldprobleme. Der wichtigste Teil ihrer Arbeit sei die Beziehungsarbeit und gute Strukturen zu schaffen. 80-100% der Teilnehmerinnen finden jeweils eine Lehrstelle bzw. ein Praktikum. Abbrüche gibt es selten. Ab Sommer wird das Angebot erweitert. AMIE Job richtet an ältere von der Sozialhilfe abhängige Mütter, deren Schul- und Lehrzeit schon längere Zeit zurück liegt.

Bilanz des Abends war, dass es mehr Flexibilität in der Berufsbildung braucht. Nicht nur Sportlerinnen und Sportler sollen die Möglichkeit für eine Teilzeitausbildung bekommen, sondern auch junge Mütter.

Beim anschliessenden Apéro mit Köstlichkeiten aus der SAHltimbocca-Küche tauschten sich die Anwesenden angeregt aus. Stephanie machte den Geschäftsführer vom SAH Zürich darauf aufmerksam, dass es ihr Ziel sei, ein Studium in Sozialer Arbeit zu absolvieren und irgendwann AMIE Zürich zu übernehmen.

 

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